Mit das wichtigste Bauteil eine orientalischen Wasserpfeife ist natürlich der Shishaschlauch, ohne den gar nichts geht. Je nach Modell werden Shishas meist mit der entsprechenden Anzahl von Schläuchen geliefert - üblich sind Varianten mit ein, zwei oder seltener auch drei Schlauchanschlüssen. Wer als Besitzer eine mehrschläuchigen Shisha auch gerne mal alleine raucht, muss die überflüssigen Schlauchadapter abdichten. Profis nehmen hierfür Abluftventile, die einfach auf die zu schließenden Öffnungen aufgeschraubt werden. Abhilfe schafft ggfl. aber auch etwas Folie und ein Haushaltsgummi.
Billige Wasserpfeifen kommen oft lediglich mit einem ummantelten Pappschlauch. Diese Variante ist logischerweise nicht sehr haltbar und die Schläuche müssen regelmäßig ersetzt werden. Auch Kunststoff
und Kautschuk ist als Schlauchmaterial durchaus üblich, allerdings m.E nichts sehr geschmacksneutral.
Wer einen langlebigen Shishaschlauch will und höhere Kosten nicht scheut, greift deshalb gerne mal zum orginalen Kamellederschlauch. Diese spielen auch optisch in einer ganz anderen Liga.
Normalerweise müssen Shishaschläuche nicht aufwendig gereinigt , sondern lediglich hin und wieder durchgeblasen werden. Evtl. kann man auch technische Hilfsmittel (Luftpumpe) dabei verwenden.
Wer allerdings gerne mit verschiedenen Tabakaromen experimentiert, kann durch zusätzliche Reinigung die Geschmacksneutralität erhalten. Vermeiden sollte man bei Schläuchen die Metall enthalten (Schlauchspiralen) die Verwendung von Wasser, da der Shishaschlauch sonst schnell Rost ansetzen kann und damit weitestgehend unbrauchbar wird.